Das Jahr 2023 wird das wärmste seit 125.000 Jahren. Die von uns Menschen verursachten Treibhausgase sind dafür verantwortlich. In diesem Jahr werden so viele Treibhausgase verursacht wie nie zuvor.

Das sind die Fakten.
Objektiv, valide, reliabel. 

Das ist ein Problem.
Wir alle sind Teil des Problems.
Aber auch Teil der Lösung. 

Was als ein nicht ganz ernst gemeinter Instagram-Post einer gemeinsamen Freundin – „Patrick und Jean-Paul haben sexy Fotos versprochen für jeden klima&so-Vote beim Social Impact Award“ – gestartet ist, war die Geburtsstunde von OnlyPants. 

Die Klimakrise ist real. Doch wir schauen nicht mehr hin. Fallen die Hosen, sind die Augen aber weit offen. Sex-Sells.

OnlyPants ist eine Geschichte, ein Spiel mit der Dissonanz zwischen Calvin Klein-esquer Sexualisierung und existenzieller Bedrohung. Wenn es nackte Haut braucht, um den Kampf gegen den Klimawandel wieder präsenter zu machen – stellen wir die Leinwand. Skin in the Game. 

Alles hängt zusammen. Unser Tun, unser Effekt auf unser Klima, unser Klima auf uns. Wir können keine neutralen Betrachter:innen sein, denn wir alle sind mittendrin. Wir sind Teil des Problems und das ermächtigt uns auch, Teil der Lösung sein zu können.

OnlyPants ist Beleg einer Entscheidung. Wir haben uns entschieden. Vom Beobachten in die Aktion. Durch Aktion mehr Beobachtende.

Wo stehst du?
Beobachtung oder Aktion? 

Helft uns, helft euch. Schaut hin, sprecht über das, was passiert. Heute ist ein Anfang. Eine Instagram-Story ist ein Anfang. Ein Gespräch ist ein Anfang. Die Gemeinschaft ist ein Anfang.

In diesem Sinne, LFG. 

 @jeanpaulundso & @patrickundso | #onlypants2024 #klimaundso

Dauerschnee

Heftiges Winterwetter bringt das Leben von Hunderten Menschen zum Erliegen. Andauernder, starker Schneefall setzte Hunderte Menschen fest. Rund 200 Soldat:innen waren an der Deutsch-Österreischen Grenze im Einsatz. Menschen harrten mehrere Stunden in ihren Autos und Lastwagen aus, bis ihnen geholfen werden konnte. Ein Extremereignis, das mit dem voranschreitenden Klimawandel immer häufiger und stärker auftreten wird.

Quellen: eins, zwei, drei

Kohle

In 20 % der globalen Todesfälle ist die Luftverschmutzung durch fossile Brennstoffe verantwortlich. Um das Geschäft am Leben zu halten, gaben die fünf führenden Konzerne alleine für EU-Lobbyismus 250 Mio. Euro in 2010 aus und finanzieren nachweislich Hetz- und Missinformationskampagnen gegen Klimaaktivist:innen in sozialen Medien. Das tötet nicht nur, es schränkt auch unsere Demonstrationsrechte ein und schadet unserer Demokratie.

Quellen: eins, zwei, drei

Sandstürme

 

Heftige Gewitter in Australien haben 2020 Sandstürme ausgelöst. Die gewaltige Wolke wurde sogar von Astronaut:innen aus dem All beobachtet. 2500 km Länge und 500 km Breite machten dieses Ereignis global bekannt. Der Klimawandel, der zu Dürren und extremeren Temperaturen führt, verstärkt diese Extremereignisse immer weiter. In einigen Gebieten hat sich der Wüstenstaub in den letzten 100 Jahren verdoppelt.

Quellen: eins, zwei, drei

Dürren

2023 war das wärmste Jahr seit 125.000 Jahren. Die weltweiten CO2-Emissionen sind gleichzeitig auf einem Rekordhoch. Besonders Europa leidet heute schon unter den trockenen Böden. In Frankreich musste Trinkwasser rationiert werden, in Spanien leiden Landwirte unter Ernteausfällen. Für uns bedeutet das: extrem steigende Lebensmittelpreise in unseren Supermärkten.

Quellen: eins, zwei

Flut

Zwei Kilometer Luftlinie von Patricks Elternhaus wurden Autos und LKWs zum Playmobil-Spielzeug der Fluten. Fast alle Nebenflüsse des Rheins liefen über und forderten in NRW 49 Menschenleben. Der Klimawandel macht – nachweislich – ein solches Starkregenereignis in dieser Region bis zu 9x wahrscheinlicher.

Quellen: eins, zwei, drei

Feuer

In Kanada verbrannten rund vier Prozent des gesamten Waldbestands in 2023 – mehr als 150.000 Quadratkilometer. Oder knapp 60x die Fläche des Saarlands. Einen Trend, den Wissenschaftler:innen bestätigen: Wir verlieren doppelt so viel Wald pro Jahr wie im Jahr 2000. Wälder können uns als CO2-Speicher helfen, die Klimakrise zu bekämpfen. Doch durch die Waldbrände werden die im Wald gespeichteren Treibhausgase freigesetzt und der Klimawandel beschleunigt sich nur noch weiter.

Quellen: eins, zwei

Plastikmüll

18 Tonnen Plastikmüll wurden auf Henderson Island angespült. Eine Insel, halb so groß wie Sylt. Zwischen 2000 und 2019 hat sich die weltweite Plastikproduktion fast verdoppelt – aber nur 9 % davon werden recycelt. Was wir schnell vergessen: Plastik entsteht aus fossilen Brennstoffen und tötet nicht nur bedrohte Arten, sondern verletzt auch die bedrohten Korallenriffe.

Quellen: eins, zwei

Rauch

Der Wind trug im Sommer 2023 den Rauch hunderter Waldbrände aus Kanada bis New York. Die Stadt war in einem apokalyptischen, orangen Schleier gehüllt. Für knapp 10 Millionen Einwohner:innen galt Gesundheitswarnstufe rot. Politiker:innen äußerten sich besorgt über grenzübergreifende Beeinträchtigungen der Klimakrise. Denn die orange Wolke reiste 1000 km von Waldbränden aus Kanada.

Quellen: eins, zwei, drei

Korallen

Der Klimawandel heizt Ozeane auf, wodurch Korallen in vielen tropischen Riffen auf der ganzen Welt absterben. Korallen sind ein wichtiges Glied der Nahrungskette in den Ozeanen. Sterben die Korallen, bekommen das auch Millionen von Menschen zu spüren. Am Great Barrier Reef hat sich die Anzahl der Korallen zwischen 1995 und 2017 bereits halbiert.

Quellen: eins, zwei

Stürme

Hurrikan »Ian« kam 2022 mit voller Wucht. Sturmfluten, Dächer wurden durch heftigen Wind abgedeckt und sintflutartiger Regen führte zu Überschwemmungen. Eine etwa 120 Kilometer breite Zone in Florida wurde durch den 240-km/h-Hurrikan verwüstet. »Ian« gehörte damit zu den heftigsten Hurrikans der US-Geschichte. Starke Tropenstürme werden immer häufiger und Windgeschwindigkeiten werden noch nie dagewesene Ausmaße erreichen.

Quellen: eins

Polkappen

Sonnenstrahlen, die auf die Erde treffen, werden normalerweise vom Eis der Polarregionen reflektiert und zurück ins All geschickt. Die Treibhausgase in der Atmosphäre schwächen diesen lebensnotwendigen Effekt drastisch ab. Pro Jahr schmelzen Eisflächen in der Größe Österreichs und der Negativkreislauf des Reflexionseffekts verstärkt sich. Ozeane und Luft erwärmen sich, Meeresströmungen und Windsysteme verändern sich und beeinflussen unser globales Ökosystem.

Quellen: eins

Öl

2010 explodierte eine BP-Bohrinsel und verseuchte den Golf von Mexiko mit rund 800 Millionen Liter Öl. BP schloss das Leck erst 87 Tagen nach der Explosion. Ein Ölteppich 4x so groß wie Luxemburg war die Folge der bis heute schlimmsten Ölpest aller Zeiten. Seit den Aufräumarbeiten leiden Tausende Ex-Helfer:innen unter chronischen Atembeschwerden, Hautausschlägen, Durchfall und Krebserkrankungen.

Quellen: eins, zwei, drei

Vernissage – 08. Dezember 2023

Ohne euch hät's nicht geklappt – Dankeschön & 1000 Küsse!

 Erik Jule Anton Juls Ben Farina 

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